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Berichtsstand 26. Oktober 2006
Der Burgwall von Isingerode
- archäologische Ausgrabungen 2006




Der Burgwall von Isingerode ist heute im Gelände kaum noch erkennbar, er ist durch Pflugtätigkeit und natürliche Erosion im vergangenen Jahrhundert in erheblichem Maße abgetragen worden (Abb.1). Die Wehranlage wurde erstmals im Urkataster von 1899 als archäologische Anlage mit entsprechender Signatur erwähnt und mit der Beischrift "Schwedenschanze" versehen (Abb. 2). Zu dieser Zeit dürfte der Wall noch wesentlich höher vorhanden gewesen sein.

Schriftüberlieferungen, Chroniken oder Urkunden, die über die Geschichte der Befestigung berichten, gibt es nicht. Ältere Luftbilder aus dem Jahre 1938 ließen zumindest die ehemalige Topographie und Ausdehnung des Befestigungsringes erkennen. Danach handelt es sich jedenfalls auf gar keinen Fall um eine Schanze des Dreißigjährigen Krieges, wie der Name vermuten lässt.

Isingerode-BurgwallAbb. 1. Isingerode-Burgwall, sogenannte "Schwedenschanze", Ansicht des Burgplateausund der kaum noch erkennbaren, verschliffenen Wälle im Acker von Norden, März 2006 vor Ausgrabungsbeginn.
 
Urkataster von 1899
Abb. 2. Älteste historische Überlieferung der Wallburg im Urkataster von 1899 mit der Beischrift "Schwedenschanze" südöstlich von Isingerode.
 
Archäologische Forschungen 2006

Eine Erforschung von Alter und Funktion, aber auch von Bauweise der Wehranlagen und der ehemaligen Innenbebauung sowie schließlich einer Identifikation der Bauherren war deshalb nur durch archäologische Ausgrabungen möglich. Solche werden seit Frühjahr dieses Jahres 2006 vom Verein "Freunde der Archäologie im Braunschweiger Land" (FABL e.V.) unter der wissenschaftlichen Leitung des Braunschweigischen
Landesmuseums, Wissenschaftsreferat Ur- und Frühgeschichte durchgeführt. Seit Pfingsten wurden dabei in freiwilliger Wochenendarbeit und bisweilen auch in der Woche 40 Grabungstage von den Mitgliedern des Vereins geleistet, anwesend waren je nach Voraussetzungen zwischen 3 und 20 Helfer.
 
Luftbild des Burgwalles von Isingerode aus dem Jahre 1938
Abb. 3. Luftbild des Burgwalles von Isingerode aus dem Jahre 1938 aus Anlaß der Luftbildbefliegung der nahegelegenen Königspfalz Werla durch die Hildesheimer Bildflugschule. Die Methode war damals beispielgebend.
 
Der bisherige erfolgreiche Verlauf dieser Untersuchungen und die dabei erzielten Ergebnisse ermöglichen erste interessante historische Aussagen. Ergänzt wurden die Ausgrabungen durch eine Luftbildbefliegung, die durch das spontane Entgegenkommen des Flugvereines Gitter e.V. ermöglicht wurde, sowie eine Geomagnetmessung durch Thomas Schenk, Fachhochschule Berlin unter Sponsoring der Archäologiefirma Arcontor Braunschweig.
 
Luftbild des Burgwalles von Isingerode, von Südosten gesehen
Abb. 4. Luftbild des Burgwalles von Isingerode, von Südosten gesehen. Der ehemals doppelte Wehrgraben zeichnet sich im Korn deutlich ab. Im Nordosten am rechten Rand der Anlage ist die Toranlage erkennbar.
 
Abb. 5 (rechts). Befundbild der geomagnetischen Messungen im Bereich der nordöstlichen Toranlage und deren Interpretation durch Thomas Schenk, Fachhochschule Berlin. Deutlich ist der doppelte Grabenverlauf, die Tordurchfahrt mit versetztem Verlauf im Außengraben mit einer Durchfahrbreite von 6 m und massiven Schutzeinbauten, vielleicht eines Turmes und einer zusätzlichen Schutzpalisade zu erkennen. Im Innenraum zeichnen sich offenbar mehrere Ringe konzentrischer Palisadenreihen und weitere Siedlungsstrukturen ab. Besonders bemerkenswert die massiven, ausgerichteten Siedlungsbefunde im Außenbereich ab. Befundbild der geomagnetischen Messungen

Bisher erreichter Forschungsstand

Nach nunmehr gut 5 Monaten forschender Ausgrabungstätigkeit ist nachgewiesen, dass die Anlage während zweier Siedlungsphasen genutzt wurde, die

1.) in die jüngere Bronzezeit bis beginnende Eisenzeit
(~1200/1000 - ~700 v.Chr. und, nach einer längeren Unterbrechung von fast 700 Jahren

2.) in die späte Eisenzeit (~30/20 v. Chr. - ~50/60 n. Chr.) datiert werden können.

Aufbau und Geschichte des inneren Grabens sind weitgehend erkannt, erste Befunde zum bronzezeitlichen Wallaufbau und seiner Periodisierung sowie zur Innenbebauung und der dortigen Erhaltung der Siedlungsschichten sind gemacht. Erste konkrete Interpretationen zu Funktion und historischer Stellung der beiden zu unterscheidenden Siedlungsphasen werden damit möglich.
 
 
Historische Topographie

Die Auswertung alter Geländekarten (Abb. 2 Urkataster - außerdem Herzogliche Generallandesvermessung von 1750, aber ohne Darstellung der Wallanlage) und der alten und neuerer Luftbilder (Abb. 3-4), schließlich eine aktuelle Magnetprospektion aus diesem Jahr (Abb. 5) ermöglichen eine Rekonstruktion der ursprünglichen Topographie, die seitdem durch einen Kiesabbau in den späten 1930er und den 1950er Jahren wesentlich verändert worden ist (Abb. 6).

Danach hat die Steilkante zur Oker-Ecker-Niederung deutlich weiter im Westen gelegen, etwa ein Drittel der Anlage ist dadurch zerstört, ein weiteres Drittel befindet sich heute unter Wald. Die Befestigung hat sich auf dem höchsten Punkt der Hochfläche an diesen Steilhang angelehnt. Im Norden und Süden wurde sie von Quereinschnitten in den Hang begrenzt. Die natürlichen Gegebenheiten wurden also strategisch genutzt, ohne dass dadurch die Verkehranbindung verloren ging.

Die im Grundriß rundovale Befestigungslinie nahm ursprünglich eine Fläche von etwa 140 x 200 m ein. Die Anlage hatte einen doppelten Wehrgraben, hinter dem eine Holz-Erde-Mauer oder auch eine Wall-Palisadenkonstruktion vorauszusetzen ist, wie die Wallreste zeigen. Über das zeitliche Verhältnis der beiden Gräben zueinander kann ohne archäologische Untersuchung nichts ausgesagt werden. Im Nordostteil der Befestigung ist im äußeren Wehrgraben ein Tordurchlaß von gut 6 m Breite mit Innenkonstruktion erkennbar.

Vor dem Tor zeigen die massiven Befunde der Magnetmessungen deutliche Spuren einer Außenbesiedlung, die sich nach Ausweis der oberflächigen Fundstreuungen im Acker weit darüber hinaus auf den gesamten Bereich nördlich und östlich der Befestigungslinien ausdehnen.

Die Lage der Befestigung und die Ausrichtung des Tores nehmen deutlichen Bezug auf den uralten, vermutlich schon seit der Steinzeit genutzten Ost-West-Fernweg, der die wichtigen Furten bei Schladen über die Okerniederung und bei Hornburg über die Ilseniederung verbindet.

Hinweise durch Bewuchsmerkmale (Abb. 19) und durch einige Altfunde (Abb.17f.) lassen es außerdem möglich erscheinen, dass der zugehörige Friedhof auf dem gegenüberliegenden Hang nach Süden gelegen hat.
 
Historische Topographie des Burgwalles
Abb. 6. Historische Topographie des Burgwalles bei Isingerode, mit rekonstruiertem Verlauf der Verteidigungslinien, des ehemaligen Steilhanges, der Lage des Tores im Nordosten, der Siedlungsspuren insbesondere im Außenbereich (Schraffurlinien) und der vermuteten Lage des Friedhofes am gegenüberliegenden Südhang nach Luftbildern, alten Karten, Magnetmessungen, Oberflächenaufsammlungen und den aktuellen Ausgrabungsergebnissen. Die Karte ist genordet, der schwarze Punkt markiert den heutigen Leitungsmast zur Orientierung. Außerdem eingezeichnet ist der Ausgrabungsschnitt 2006 an der heutigen Waldkante.
Anlage des Ausgrabungsschnittes

Davon ausgehend und um die bestellte landwirtschaftliche Fläche möglichst wenig zu beschädigen, wurde der Ausgrabungsschnitt von 30 m Länge und 3 m Breite ausgehend von den vorhandenen Luftbildern so gelegt, dass er an der heutigen Waldkante gelegen durch die südliche Verteidigungslinie von Graben und Wall nach Norden bis in den Innenraum führen sollte (Abb. 6). Das es sich hier nur um einen ersten Prospektionsschnitt handeln konnte, wird im Vergleich mit der Gesamtfläche der Anlage deutlich.

Da der äußere Wehrgraben auf den alten, zu Beginn der Ausgrabung vorliegenden Luftbildern nicht erkennbar ist und erst durch die neuen, während der bereits laufenden Grabung gemachten Luftbildaufnahmen bekannt wurde, war er bei Einmessung der Untersuchungsfläche nicht berücksichtigt worden und ist durch die Ausgrabung bisher nicht erfasst. Dies soll im nächsten Jahr nachgeholt werden.

Der innere Wehrgraben, jüngere Nutzungsphase (II)

Im inneren Graben ließen sich zwei Nutzungsphasen nachweisen. Die jüngere Phase II (Abb. 7) war dabei in den wohl bereits weitgehend verfüllten der älteren Phase I eingetieft, wobei die ältere Füllschicht zumindest teilweise wieder ausgehoben worden sein muß. Am äußeren Rand fällt der jüngere Graben dabei nach anfänglich flachem Verlauf steiler ab und bildet hier auf etwa 2 m Breite eine abgesetzte, deutlich tieferliegende Sohle aus. Im äußeren Bereich geht er über den der darunter liegenden älteren Phase hinaus, denn hier schneidet er in den anstehenden natürlichen Kies ein. Im inneren Bereich steigt er nach einem ansonsten flachen Sohlenverlauf in ungefähr 2,2 m Tiefe unter der heutigen Oberfläche relativ flach an. Offenbar war die Sohle nach dem Ausheben mit einer 15-20 cm starken Schicht aus festem gelbem Lößlehm gefestigt. Die ursprüngliche Breite war dabei zum Berichtszeitpunkt noch nicht sicher bestimmbar, weil das Profil am Graben-Wall-Übergang nicht freigelegt war. Stimmt die Annahme, dass eine austretende Lößschicht in der anschließendem Innenfläche mit der Planierschicht im Graben identisch ist, wäre dies eine Grabenbreite von immerhin 12 m.

Die darüber liegenden Kiesschichten wären dann die in den Graben verstürzten Reste der zur jüngeren Phase gehörigen Befestigungswerke. Außerdem wären die ursprünglich über dieser in die Pflugschicht auslaufenden Planierschicht anzunehmenden zugehörigen Siedlungsschichten der jüngeren Phase dann längst abgepflügt. Die allmähliche Verfüllung des jüngeren Grabens nach Abbruch der Nutzung erfolgte durch die natürliche Erosion und Abpflügung der zugehörigen Siedlungs- und Wallschichten sowie durch natürliche Laubzuwehung, wie die sehr stark humose Konsistenz der kiesigen Einfüllschichten belegt. Natürlich kann dabei aber auch Material der älteren Siedlungsphase erfasst und mit in die jüngere Verfüllung gelangt sein.

Die Datierung dieser jüngeren Grabenphase ist über die in den Einfüllschichten gemachten Kleinfunde, vor allem der Tonscherben (Abb. 8) problemlos und in wünschenswert sicherer Weise möglich. Von der Grabensohle 2,2 m unter der heutigen Oberfläche bis in eine Tiefe von 80 cm fand sich ausschließlich späteisenzeitliche germanische Keramik der Jahrzehnte um Chr. Geb. (~30/20 v.Chr. - ~ 50/60 n.Chr.: späteisenzeitliche Stufen A2/B1 der südelbgermanischen Kultur).

Der innere Wehrgraben, ältere Nutzungsphase (I)

Unterhalb der Planierschicht auf der Sohle im inneren Bereich des jüngeren Grabens wurden in 2,2 m Tiefe die Verfüllschichten eines älteren Grabens angeschnitten, die aus grobem, lehmigem Kies bestehen, welcher nach unten humoser wird und leichte dunkle Brandspuren enthält (Abb. 9). Deren Oberfläche steigt selbstverständlich mit der Planierschicht zum Innenraum hin an, um mit deren Austritt dort ebenfalls die Oberfläche zu erreichen. Zum Berichtstermin war weder der Zwischenraum freigelegt noch in 2,45 m Tiefe die Sohle des älteren Grabens (Bauphase I) erreicht.

Die Datierung des älteren Grabens bereitet aufgrund der in seinen Einfüllschichten gefundenen Tonscherben ebenfalls keine Schwierigkeiten. Auch wenn eine differenzierte chronologische Einordnung aufgrund fehlender feintypologischer Merkmale noch nicht möglich ist, so reicht das vorhandene Material doch für eine sichere Bestimmung in die jüngere Bronzezeit und beginnende Eisenzeit (~1200/1000 - 700 v.Chr.: Urnenfelderkultur Phase A1 bis Hallstattkultur C1 [nach südmitteleuropäischer Chronologie] bzw. Nordische Kultur P IIIB bis V [nach nordmitteleuropäischer Chronologie]) aus, was mit der Datierung der Tonscherben aus den anschließenden Befestigungs- und Siedlungsschichten korrespondiert.

Zwischen den Nutzungsphasen bestand somit eine zeitliche Unterbrechung von fast 700 Jahren. Trotzdem fand sich auf der Oberfläche der älteren Einfüllschichten keine humose Schicht, wie sie nach den fast 700 Jahren des ungenutzten Offenstehens vorauszusetzen gewesen wäre - ein weiterer Beleg für die tiefgreifende Aushebung des wohl bereits viel höher verfüllten älteren Grabens in der jüngeren Siedlungsphase.
Grabenprofil
Abb. 7. Deutlich sind im Grabenprofil die dunklen humosen, schräg einfallenden Einfüllschichten des inneren Grabens beim Blick nach Süden erkennbar. Die Schichtenfolge der jüngeren Bauphase endet nach unten mit der hellen lehmigen Planierschicht.
 
Späteisenzeitliche Tonscherbe
Abb. 8. Späteisenzeitliche Tonscherbe der Jahrzehnte um Chr. Geb. aus der Verfüllung der jüngeren Nutzungsphase des inneren Grabens. Typisch und damit sicher datierbar sind die Rollrädchenverzierung im oberen Bereich und die fein eingestochenen Muster darunter auf glänzend schwarzpolierter Oberfläche. Diese Scherbe ist nur ein Beleg von vielen aus dem angesprochenen Zeitabschnitt.
 
Profil
Abb. 9. An der inneren Böschung des Wehrgrabens ist im Profil die ansteigende dunkle Einfüllschicht und die nach unten abschließende helllehmige Planierschicht der jüngeren Nutzungsphase erkennbar. Darunter beginnt die kiesige, ebenfalls nach unten dunkel-humoser werdende Einfüllschicht des älteren Grabens, hier bis 2,45 m Tiefe aufgeschlossen.
 
Tonscherbe der jüngeren Bronzezeit
Abb. 10. Typisch einheimische Tonscherbe der jüngeren Bronzezeit von einem schalenartigen Gefäß mit ausschwingendem Rand aus der Wallschicht. Die senkrechte, auf der Schulter angebrachte Kannelurenverzierung ermöglicht eine Datierung in den älteren Abschnitt der Jungbronzezeit zwischen ~1200 - ~900 v.Chr. Eine genauere Einordnung innerhalb dieser 300 Jahre ist allerdings nicht möglich.
 
Tonscherbe der spätesten Bronze- / frühesten Eisenzeit
Abb. 11. Tonscherbe der spätesten Bronze- / frühesten Eisenzeit aus dem 8./7.Jhdt. v.Chr. von einem typischen Gefäß der einheimischen Keramik aus den obersten Bereichen der Siedlungsschicht. Möglicherweise wird durch diese Keramik das Ende der älteren, in einer Brandkatastrophe zugrunde gegangenen Siedlungsphase markiert.
Die jüngeren Einfüllphasen

Auch die weitere, die jüngste Verfüllungsgeschichte lässt sich anhand der Funde vergleichsweise genau datieren:
- 80 cm Tiefe: sogenannte blaugraue Keramik des 13.-15.Jhdts.
- 70 cm Tiefe: Fragment einer Delfter Fliese, 18.Jhdt.
- 60 cm Tiefe: Glasscherbe einer Jugendstillampe um 1900
- 50 cm Tiefe: Notgroschen 1924

Somit sind seit der ersten historischen Erwähnung der Anlage im Urkataster 1899 fast 60 cm Material aus dem Wall und den Siedlungsschichten in den Graben abgepflügt wurden.
 
 
Die Befestigungslinie

Hinter den Wehrgräben liegt die Befestigungslinie, deren Beginn gekennzeichnet ist in Profil und Planum durch die schräg zum Innenraum aufsteigende und in der Pflugschicht verschwindende untere Planierschicht des jüngeren Grabens. Die darunter liegenden Auftragsschichten steigen ebenfalls zum Innenraum an und laufen ebenfalls in die Pflugschicht aus. Sie sind somit als Versturzreste des Befestigungswerkes der älteren Nutzungsphase zu bestimmen. Damit wird aber auch klar, dass die Befestigungsreste der jüngeren Bauphase längst weggepflügt und erodiert sind. Weiter zum Innenraum hin fallen die Schichten wieder ab. In einer Abtragstiefe von 60 cm unter der Oberfläche hat dieser Wall eine Breite von 7 m, er dürfte nach unten hin allerdings noch breiter werden, ohne dass die Entwicklung des Befundes allerdings zur Zeit abschätzbar wäre.
 
Brandschichten im Planum
Abb. 12. Untere, ältere der beiden bisher im jungbronzezeitlichen Wall entdeckten Brandschichten im Planum, außerdem dazugehörig im Erdblock vorne halblinks ein verkohltes Brett, im Erdblock dahinter zwei vergangene Holzpfosten; die jüngere Brandschicht ist im dahinterliegenden Profil in den zum Innenraum abfallenden Schichten als dunkles Band zu erkennen.
 
Der wallartige Aufbau des Befundes heißt nun allerdings nicht, dass die ursprüngliche Befestigungsanlage als Wall gestaltet war. Vielmehr handelt es sich um das Ergebnis des Versturzes eines viel komplizierteren Aufbaues der ehemaligen Befestigungsbauten. Bisher mindestens zwei übereinander liegende Brandschichten (Abb. 12) sowie der Fund von mehreren Holzpfostensetzungen und mindestens einer verkohlten Holzplanke im Wall zeigen dies, auch wenn der Befund in der begrenzten Ausgrabungsfläche und Abtragshöhe noch lange nicht konkret interpretierbar ist. Vermutlich wird es sich um eine Holzerdemauer gehandelt haben, wie sie in den unterschiedlichsten Variationen aus archäologischen Befunden der jüngeren Bronze- und der frühen Eisenzeit in ganz Mitteleuropa bekannte geworden sind (Abb. 13).
Holzerdemauern der jüngeren Bronzezeit
Abb. 13. Holzerdemauern der jüngeren Bronzezeit, Rekonstruktionen nach archäologischen Befunden von unterschiedlichen Fundplätzen
 
Die Siedlungs- und Kulturschicht im Innenraum

Im Innenraum konnten zahlreiche Siedlungsspuren wie Holzpfosten und Wandgräbchen von Häusern, Herd- und Feuerstellen, Reste eines Backofens (? noch nicht vollständig aufgedeckt!), Steinsetzungen und Gruben aufgedeckt werden (Abb. 14-15). Im nördlichen Grabungsschnitt entwickelten sich die intensiven Brandspuren des Abtrages bis 30 cm unter der Oberfläche zu einer Versturzschicht verkohlter Holzbretter eines abgebrannten Holzbauwerkes innerhalb einer mächtigen Ascheschicht, die kreuz und quer durcheinander lagen. Zum Wallkörper grenzt sich dieser Brandbefund scharf ab, als ob hier eine Bebauungsgrenze gewesen ist. Die genaue Deutung wird erst mit einer Erweiterung der Grabungsfläche im nächsten Jahr möglich sein.

Vielleicht lässt sich in Zukunft sogar einmal ein vollständiges Haus rekonstruieren (Abb. 16), der Erhaltungszustand der Befundschichten scheint dies durchaus herzugeben.

Die Burg war also dicht besiedelt. Dies überrascht bei bronzezeitlichen Burganlagen nicht. Von besonderer Bedeutung sind dagegen vielmehr die massiven Siedlungsspuren außerhalb des Befestigungsringes, die sich durch die Luftbilder und die Oberflächenfunde angedeutet hatten und die durch die Magnetmessungen nachgewiesen werden konnten. Dadurch ist ein Vorort zur Burgsiedlung, ein "Suburbium" nachgewiesen, was die historische Bedeutung des Platzes erheblich erhöht. Bei dem Burgwall von Isingerode scheint es sich keinesfalls um ein kleines, befestigtes Bauerndorf gehandelt zu haben, sondern um eine für bronzezeitliche Verhältnisse große Zentralsiedlung. Interessant wird für die historische Deutung dabei auch die Beobachtung, dass die Burg wahrscheinlich abgebrannt ist.
Siedlungsbefunde im Innenraum des Befestigungsringes
Abb. 14. Siedlungsbefunde im Innenraum des Befestigungsringes, 30 cm Tiefe: Pfostengruben, verkohlte Wandgräbchen, Steinsetzungen, Feuerstellen, gestampfter, gebrannter Lehm (Estrich?), Brandspuren (Holzkohle)
 
Siedlungsbereich
Abb. 15. Der gleiche Siedlungsbereich wie auf Abb. 14, nur 10 cm tiefer.
Die diffuse Brandschicht hat sich als Versturzschicht eines abgebrannten Holzgebäudes herausgestellt, die verkohlten Holzbalken liegen kreuz und quer in der mächtigen Ascheschicht
 
Modellrekonstruktion eines Hauses der jüngeren Bronzezeit
Abb.16. Modellrekonstruktion eines Hauses der jüngeren Bronzezeit nach archäologischen Befunden aus vergleichbaren befestigten Siedlungen
 



Ein Friedhof am Gegenhang?

Weitere interessante Erkenntnisse scheinen sich für den Hang südlich gegenüber dem Burgwall anzudeuten. Von hier wurde bereits im 19. Jhdt. ein kleines Schultergefäß geborgen, welches über die Sammlung des Braunschweiger Dompredigers Abt. Thiele ins Landesmuseum gelangte. Es diente als Bestattungsurne und datiert ins 9./8. Jhdt. v.Chr.

Ebendort wurde, wohl am Steilhang, in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts nach mehreren übereinstimmenden mündlichen Berichten eine Bronzebeilklinge gefunden. Die gegebenen Beschreibungen ermöglichten es dem Kollegen Friedrich Kunkel, besagtes Objekt im Museum Halberstadt mit großer Wahrscheinlichkeit zu identifizieren (Beschreibung und Fundzeit stimmen, es fehlt lediglich der genau Fundortnachweis).

Hinzu kommen Bewuchsmerkmale, die während der Grabungen im reifen Korn dort beobachtet werden konnten. Es zeigten sich regelmäßige runde Flecken, die über den ganzen Hang streuten (Abb. 19). Während der Luftbildbefliegungen einige Wochen vorher waren diese Merkmale noch nicht in dieser Deutlichkeit zu erkennen. Sie hatten einen Durchmesser von durchschnittlich 1,5 m. Es ist durchaus denkbar, dass es sich hierbei um die Grabgruben von Urnenbestattungen handelt. Dann wäre der Friedhof der befestigten Siedlung, der bei einer Belegungsdauer von 300-500 Jahren und der vorauszusetzenden Größe des Ortes einen beträchtlichen Umfang gehabt haben dürfte, entdeckt.

Die oben beschriebenen Altfunde wären dann als Beigaben der dort vorgenommenen Bestattungen zu werten. Ihre Datierung fällt mit dem 9./8. Jhdt. v.Chr. in die Spätphase der bronzezeitlichen Siedlungsphase. Während dieses Zeitabschnittes wurden die Urnen der verbrannten Toten mit den Beigaben in einer Grube niedergelegt und mit einer Steinpackung umgeben oder in eine regelrechte Kiste aus plattigen Steinen gestellt. Die Steineinbauten erklären vielleicht auch die unterschiedliche Bewuchsentwicklung im Vergleich zu denjenigen der Wehrgräben. In einigen Jahren sollten auch hier archäologische Untersuchungen vorgenommen werden, vorher ist allerdings sicherlich eine intensive magnetische Prospektion notwendig.
Altfund vom Hang südlich des Burgwalles, Urne
Abb. 17
Altfund vom Hang südlich des Burgwalles, Urne, mglw. Beigefäß einer Brandbestattung. Höhe 9 cm, BLM-UFG AUM 1349
Tüllenbeilklinge, jüngere Bronzezeit
Abb.18. Tüllenbeilklinge, jüngere Bronzezeit, 9./8. Jhdt. v.Chr., wahrscheinlich vom Hang südlich des Burgwalles von Isingerode, Mus. Halberstadt. Länge 12,2 cm.
 
Bewuchsmerkmale im Hang
Abb. 19. Bewuchsmerkmale im Hang südlich des Burgwalles, die regelmäßigen runden Flecken im Korn könnten die Grabgruben von Urnenbestattungen sein, sie haben einen Durchmesser von etwa 1,5 m.
 
Ein befestigtes Handelszentrum
Jüngere Bronzezeit, ~1200/1000 - ~700 v.Chr.


Die archäologischen Untersuchungen des Jahres 2006 haben zusammengefasst eine ältere Siedlungs- und Befestigungsphase der jüngeren Bronzezeit nachgewiesen. Dabei ist der genaue Siedlungsbeginn in die Zeit zwischen 1200 und 1000 v.Chr. zu datieren, aufgrund des Fundmaterials ist eine genauere Anfangsdatierung nicht möglich. Die starken Befestigungsanlagen mit möglicherweise doppeltem Grabensystem, die dichte Innenbesiedlung, der Nachweis einer offenbar ausgedehnten Außensiedlung und die hervorragende verkehrgeographisch Lage stellen den Burgwall von Isingerode zu den großen Zentralsiedlungen, wie sie im Rahmen des weiträumigen Rohstoffhandels der Bronzetechnologie in ganz Mitteleuropa seit dem 13. Jhdt. v.Chr. an den Knotenpunkten der überregionalen Fernwege entstanden.

Sie waren Umschlagplätze des Fernhandels, erfüllten regionale Marktfunktion, waren Zentren des Handwerkes und politische Vororte. Diese fast stadtartigen Siedlungen waren als Zentren einer ansonsten bäuerlich geprägten Umwelt von vielen kleinen ländlichen Dörfern umgeben.

Der Burgwall von Isingerode lag an der Westgrenze eines Kulturgebietes, welches sich vom Okertal bis zur Elbe-Saalelinie und im Südosten bis in den Raum um Halle erstreckte (Saalemündungsgruppe der Lausitzer Kultur) (Abb. 21). Damit ergibt sich für unsere Anlage zusätzlich die Funktion einer Grenzfestung nach Westen. Sie erhält noch eine weitere historische Dimension, denn sicherlich sind die Kulturgebiete dieser Zeit nicht nur Verkehrs- und Kommunikationsgebiete, sondern darüber hinaus ethnische Einheiten und politische Machtgebiete.

Weitreichende Handelsverbindungen werden in Isingerode durch die Tonscherben importierter Keramik nachgewiesen. Ein schwarzpoliertes Gefäßfragment (Abb. 22) mit Ritzlinienverzierung, die mit einer weißpastosen Masse "eingeglättet" ist, stammt aus Süddeutschland und gehört in die dortige Urnenfelderkultur. Die Tonscherbe aus der Schulter eines größeren Gefäßes (Abb. 23) mit senkrecht durchbohrter Öse, das sich auch in der Machart deutlich von der einheimischen Ware unterscheidet, stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Ungarn. Derartige Gefäßformen sind dort schon im 13. Jhdt. v.Chr. vorhanden, reichen aber bis ins frühe 12. Jhdt. hinein.

Das Tongefäß müsste somit in einer sehr frühen Siedlungsphase nach Isingerode gekommen sein. Die Befunde weisen somit für diese erste Siedlungsphase auf eine äußerst wechselhafte, z. T. vielleicht sogar dramatische, gut 300-500 Jahre dauernde Geschichte hin. Mindestens zwei erkennbare Brandhorizonte in den jüngsten Wall- und Siedlungsschichten zeigen, dass die befestigte Zentral- und Handelssiedlung auf dem Oker-Ecker-Hochufer in mehreren Feuersbrünsten unterging.
Modellrekonstruktion einer stadtartigen Zentralsiedlung der jüngeren Bronzezeit
Abb. 20. Modellrekonstruktion einer stadtartigen Zentralsiedlung der jüngeren Bronzezeit nach archäologischen Befunden von vergleichbaren Fundplätzen. Ähnliche könnte die Siedlung im Burgwall von Isingerode ausgesehen haben einschließlich der versetzten Toranlage.
 
Kulturgebiet der jungbronze- und früheisenzeitlichen Saalemündungsgruppe
Abb. 21. Kulturgebiet der jungbronze- und früheisenzeitlichen Saalemündungsgruppe; Isingerode ist als Stern an der Westgrenze verzeichnet, nordöstlich davon südlich des Elms in 20 km Entfernung die Hünenburg auf dem Heeseberg bei Watenstedt; nachzutragen ist die Anlage von Röderhof am nordöstlichen Huy. Bei den meisten am östlichen Nordharzrand eingetragenen Anlagen ist eine Befestigung nicht nachgewiesen (aus Heske 2004)
 
Scherben eines importierten Tongefäßes
Abb. 22. Scherben eines importierten Tongefäßes der Süddeutschen Urnenfelderkultur aus dem Burgwall von Isingerode
 
Scherbe eines importierten Tongefäßes
Abb. 23. Scherbe eines importierten Tongefäßes wahrscheinlich der späten Ungarischen Hügelgräberkultur aus dem Burgwall von Isingerode
 
Der aktuellste Neufund, ein Scherbendepot geborgen am 22. Oktober (Abb. 24-25) direkt unter dem zweitjüngsten Brandhorizont aus dem 8. Jhdt. v.Chr. datiert diesen unruhigen Ereignishorizont an den Beginn der Eisenzeit um 700 v.Chr.

Was waren dafür die Ursachen? Um diese Frage zu beantworten, wird zukünftig von besonderem Interesse sicherlich auch die Frage nach dem politischen Verhältnis der Zentralsiedlungen zueinander sein. Vielleicht erfolgte die Zerstörung sogar bei Auseinandersetzungen der Zentrumsfürsten innerhalb eines Handelskrieges untereinander- Troja (zerstört um 1200 v. Chr.) lässt grüßen. Wie eng die Kontakte untereinander waren, zeigt ein Vergleich der Keramik aus dem Scherbendepot unter der zweitjüngsten Brandschicht mit solcher von der 20 km entfernten Hünenburg bei Watenstedt (Abb.26). Man möchte meinen, der gleiche Töpfer hätte die Gefäße angefertigt - würde die Fingerkuppenzierleiste nicht unterschiedliche Personen nachweisen!
 
Scherbendepot
Scherbendepot
Abb. 24-25. Aus einem Haufen Tonscherben aus der Schicht direkt unter dem zweitjüngsten Brandhorizont entstehen zwei Tongefäßfragmente, die die Ereignisse in die Zeit um 700 v.Chr. datieren
 
Ein befestigtes germanisches Dorf
Späte Eisenzeit, ~30/20 v.Chr. - ~50/60 n.Chr.


Nach einer Siedlungsunterbrechung von fast 700 Jahren wurde die sicherlich schon weitgehend verfallene Befestigungsanlage wieder instand gesetzt. Germanen der späten Eisenzeit nutzten die strategischen und verkehrgeographischen Vorteile des Platzes und die Startvorteile durch die alten Anlagen. Sie hoben den wohl schon zum Teil wieder verfüllten alten inneren Befestigungsgraben bis in eine Tiefe von heute 2,2 m unter Oberfläche in einer respektablen Breite von etwa 12 m wieder aus. Wie die Neusiedler sich zum äußeren Graben stellten, ist aber ebenso wenig zu beantworten wie für die bronzezeitliche Phase.

Wichtige historische Fragen z. B. nach funktionaler Nutzung, Innenbesiedlung und Befestigungsweise können nicht oder nur indirekt beantwortet werden, weil die über den bronzezeitlichen Befunden anzunehmenden Siedlungsschichten und Befestigungswerke längst abgepflügt sind. Vergleichsobjekte gleicher Art wie in der Bronzezeit können ebenfalls nicht herangezogen werden, dassBefestigungen der späten Eisenzeit in der Germania libra nahezu unbekannt sind.

Das macht den Befund von Isingerode so spektakulär - und deswegen wurde er erst so spät während der Grabung bemerkt. Die germanischen Scherben in der Füllung des vermeintlich bronzezeitlichen Grabens wurden lange für den Niederschlag einer unbefestigten Dorfsiedlung gehalten. Indirekt belegen sie jetzt aber zusätzlich, dass es sich tatsächlich um ein befestigtes Dorf und nicht nur eine Fluchtburg gehandelt hat.

Wiederum ermöglichen die Tonscherben nicht nur die genaue Datierung, sie erlauben auch eine Zuweisung des befestigten Dorfes in ein konkretes Kulturgebiet, hier den Südelbgermanischen Kreis. Und dieser kann mit dem Stamm der Hermunduren identifiziert werden (Abb.27).

Und wiederum befinden wir uns damit im Grenzgebiet - diesmal zwischen Cheruskern im Westen, Langobarden im Norden und eben den Hermunduren im Osten. Ob es allerdings Grenzstreitigkeiten germanischer Fürsten waren, welche der Grund für die Errichtung der Befestigungsanlagen waren, bleibt dahingestellt. Eine verwegen-fantasievolle Deutung wäre die Annahme einer Beziehung zu den Römerkriegen der Jahre 12 v.Chr. bis 16 n.Chr., insbesondere des Drusus-Zuges um den Nordharz herum bis an die Elbe im Jahr 9 v.Chr.
 
Spätbronzezeitliche Gefäßfragmente
Abb. 26. Spätbronzezeitliche Gefäßfragmente aus den Zentralsiedlungen von Isingerode (vorne) und Watenstedt (hinten) im Vergleich.
Germanische Siedlungsgebiete im Brschwg. Ld. um Chr. Geb.
Abb. 27. Germanische Siedlungsgebiete im Brschwg. Ld. um Chr. Geb.
 
Römischer Kriegszug des Drusus im Jahr 9 n.Chr.
Abb. 28. Römischer Kriegszug des Drusus im Jahr 9 n.Chr.
Schlusswort

Am Ende dieser ersten Grabungssaison ist das wesentliche Geheimnis des Burgwalles von Isingerode gelöst - sein Alter. Viele weitere wichtige und hochinteressante historische Erkenntnisse konnten für die Landesurgeschichte gewonnen werden, viele Fragen wurden allerdings damit auch neu aufgeworfen. Sie sollen im nächsten Jahr angegangen werden. Dank des großzügigen Entgegenkommens der Grundbesitzerfamilie Meyer aus Hornburg ist die Fortsetzung unserer Ausgrabung im nächsten Jahr gesichert - dafür unseren herzlichen Dank.

Nach den Ergebnissen dieser Grabungssaison werden wir die Bezeichnung "Schwedenschanze" nicht mehr gebrauchen, dasssie dem geschichtlichen Hintergrund der Anlage nicht entspricht. Für neue Namensvorschläge wären wir dankbar.

Bis zum nächsten Jahr,
Grabungsbeginn 6. April 2007, 10.00 !!!


Wolf-Dieter Steinmetz


Dank


Ausgrabungen sind heutzutage nicht mehr nur Angelegenheit einzelner Archäologen. Sehr Viele sind am Gelingen einer Ausgrabung beteiligt. Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank:
der Grundbesitzerfamilie Meyer in Hornburg für die Grabungserlaubnis, diverse Unterstützung und Ihr historisches Interesse an "ihrer Burg"
dem Ortsheimatpfleger Eberhard Lüttgau, der die Ausgrabung anregte und finanziell unterstützte
dem Samtgemeindebürgermeister Andreas Memmert und seiner Gemeinde für vielfältige technische und ideelle Hilfe
Thomas Schenk für seine phantastische Geomagnetmessung
der Firma ARCONTOR Braunschweig für Sponsoring und Vermittlung
unserem Freund, dem historischen Geographen Prof. Wolfgang Meibeyer für zahlreiche Anregungen und die Verschaffung alter Karten
allen, die ich in dieser Aufstellung vergessen habe
schließlich:
allen Mitgliedern des FABL e.V. (Freunde der Archäologie im Braunschweiger Land) für einfach alles - ohne Euch wäre die Ausgrabung nicht möglich gewesen!
und
allen Einwohnern von Isingerode und Umgebung für das motivierende Interesse.

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